Warum sollte man den Rasen nicht nass mähen?

Tagelanges Regenwetter und die Sonnenstunden waren rar. Wie bei diesem Wetter den Rasen mähen? Mit Beachtung einiger wichtiger Punkte ist dies möglich.

rasen mähen an der Rasenkante entlangDass der Rasen nur bei trockener Witterung gemäht werden sollte, ist allgemein bekannt. Doch leider zeigt sich trockenes Wetter nicht jeden Tag. Einen sonnigen und warmen Sommer gibt es schließlich nicht jedes Jahr. Einige Sommer waren in den letzten Jahren fast total verregnet. Und  sogar im späten Herbst muss der Rasen ein letztes Mal gemäht werden. Bleibt das lange Gras über den Winter stehen, drücken Frost und Schnee die Halme nach unten und die Wurzeln würden unter der Last ersticken. Des Weiteren: Den Rasen im Winter am besten nicht betreten!

Der Herbst bringt viele verregnete Tage hintereinander, so dass sich kaum eine Trockenperiode zeigt, damit der Rasen vor der Winterruhe noch seinen letzten Schnitt erhält. Werden ein paar Besonderheiten beachtet, kann der Rasen ausnahmsweise bei nasser Witterung gemäht werden.

Nassen Rasen richtig mähen

Rasen nicht Mulchen, sondern mähen. Das Wichtigste ist, den Rasen bei nasser Witterung nur mähen, niemals Mulchen, denn dann würde der nasse Rasenschnitt auf der Grünfläche liegen bleiben. Der Schnitt wird dann schwer und wirkt gleichzeitig wie eine Abdeckung.

Das birgt zwei Nachteile:

  • Das Licht dringt unter der schweren Abdeckung nicht mehr zu den Grashalmen durch
  • Die anhaltende Feuchtigkeit führt zu einer schnellen Fäulnis

Wichtig ist, dass beim Mähen des nassen Rasens stets ein Auffangkorb verwendet wird.

Zum Thema Auffangkorb: Der Korb muss robust sein, denn nasses Gras hat mehr Gewicht als trockenes Gras. Sogar das Mähen eines nassen Rasens ist anstrengender. Der Fangkorb sollte nicht komplett gefüllt sein, deshalb zwischendurch immer wieder ausleeren. So wird das Mähen weniger zum Kraftakt und es lastet auf der Rasenfläche kein unnötiger Druck.

Vor dem Mähen den Rasen nicht betreten

Vor dem Rasenschnitt die nasse Grünfläche auf keinen Fall betreten, sondern stets hinter dem Rasenmäher herlaufen. Auf diese Weise werden die Halme nicht nach unten gedrückt und die Messer können die Halme gut erreichen. Hat sich das Gras vom Regen bereits platt gelegt, dann vor dem Mähen mit dem Rechen die Halme wieder etwas aufrichten.

Die Wahl der richtigen Schnitthöhe

Manchmal ist es notwendig, das feuchte Schnittgut von den Messern zu befreien, denn dort  verfängt es sich häufig. Daher einfach die Schnitthöhe einmal etwas großzügiger einstellen und beim zweiten Durchgang auf die eigentliche Höhe verringern. Das hat den Vorteil, dass der Rasen nach dem ersten Durchgang etwas abtrocknet.

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